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Autor Thema: Sprüche aus dem (Beisl) Alltag  (Gelesen 19666 mal)

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72pizzi

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #30 am: 31. Januar 2012, 12:10:30 »

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fanferlieschen

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #31 am: 31. Januar 2012, 15:20:51 »

das mit dem lavoir oder schaffel passt biblisch schon - ein scheffel ist ein holzgefäß, bottich - der mann wusste also wovon er redet.
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Margaretner

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #32 am: 31. Januar 2012, 22:40:00 »

der mann wusste also wovon er redet.


Zum Teil hast du ja recht Fanferlieschen, wenn der Scheffel auch kein Bottich war, sondern eher einer Schaufel mit erhöhtem Rand und das Ding wurde als Maßeinheit für Getreide und Mehl verwendet. Das weiß ich ja eh, aber die Person (übrigens eine Frau), die das Schaffl als Scheffel verwenden will, wusste definitiv nicht, wovon sie redete.
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Margaretner

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #33 am: 26. Februar 2012, 21:49:11 »

Wochenende war wieder ergiebig, was Beislsprüche betrifft.

Gast 1: "I wort scho drei Wochn laung auf an Briaf vom Minista!"
Gast 2: "Des is no gor nix, i hob amoi zwaa Johr auf an Briaf vom Bundespräsidentn gwort!"
Gast 1: "Wos soit 'n grod dir da Bundespräsident schreibn?"
Gast 2: "Nau de Befürwortung fir de Weihnochtsamnestie!"

Erboste Ehefrau holt ihren Mann aus dem Beisl ab, weil er längst überfällig ist ...

Frau: "Hearst, du riachst jo noch Bier!"
Mann: "Na jo, noch wos soi i d'n sunst riachn, waunn i in gaunzn Tog im Wirtshaus huck?"
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72pizzi

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #34 am: 28. Februar 2012, 10:09:35 »

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linguistkris

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #35 am: 28. Februar 2012, 10:51:24 »


Frau: "Hearst, du riachst jo noch Bier!"
Mann: "Na jo, noch wos soi i d'n sunst riachn, waunn i in gaunzn Tog im Wirtshaus huck?"

nach tschick doch wohl? :P
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Jack

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #36 am: 28. Februar 2012, 12:21:28 »

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fanferlieschen

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #37 am: 28. Februar 2012, 14:10:04 »


Frau: "Hearst, du riachst jo noch Bier!"
Mann: "Na jo, noch wos soi i d'n sunst riachn, waunn i in gaunzn Tog im Wirtshaus huck?"

nach tschick doch wohl? :P
aber doch nicht in österreich - haben wir nicht nichtraucherlokale mit ganz wenigen ausnahmen?
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linguistkris

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #38 am: 28. Februar 2012, 14:42:52 »


Frau: "Hearst, du riachst jo noch Bier!"
Mann: "Na jo, noch wos soi i d'n sunst riachn, waunn i in gaunzn Tog im Wirtshaus huck?"

nach tschick doch wohl? :P
aber doch nicht in österreich - haben wir nicht nichtraucherlokale mit ganz wenigen ausnahmen?

dann war ich bei meinem letzten graz-besuch nur in ausnahmen. ;)
(ausser in der "scherbe" natürlich, die ist ja schon ganz lange konsequent frischluftig. :))
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Margaretner

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #39 am: 28. Februar 2012, 18:56:51 »

Schön, das über die Beislsprüche diskutiert wird!

Es gäbe noch so viele lustige Episoden darüber zu erzählen, was alles so passiert, wenn erboste Ehefrauen ihre Göttergatten aus dem Wirtshaus abholen kommen. Allein ich, mit meinen beinahe 27 Jahren im Gastgewerbe, wüsste Dutzende Geschichten darüber zu berichten. Leider stirbt mit den echten Wiener Beisln und seinen Originalen auch sehr viel Situationskomik aus. Eine kleine Episode, Ehefrau vs. Ehemann, muss ich doch noch erzählen. Sie gehört quasi zu meinen Favoriten, denn so viel Blitzreaktion und Kaltschnäuzigkeit hab selbst ich nicht oft erlebt!

Manchmal dauert die Einleitung länger, als die Geschichte selbst …

Sonntags im Rubensstüberl. Das muss ich vielleicht erklären. Das Rubensstüberl hieß nicht etwa so, weil der Besitzer ein großer Verehrer des berühmten Malers war, es war auch kein beliebter Treff zeitgenössischer Künstler und auch die Gäste waren jetzt nicht überdurchschnittlich beleibt, nein, das Rubensstüberl hieß nur deswegen Rubensstüberl, weil es sich in der Rubensgasse auf der Wieden, also im 4ten Wiener Gemeindebezirk befand. Heute beherbergt das ehemalige Rubensstüberl ein Warenlager – eigentlich schade! Jeden Sonntag trafen sich dort die Männer der unmittelbaren Umgebung zum sogenannten Frühschoppen, um Karten zu spielen. Ihre Frauen blieben zuhause und bereiteten das Mittagessen. Bitte, dieses Szenario soll jetzt keine, einem kranken Männergehirn entsprungene sexistische, was Rollenverteilung angeht, klischeebehaftete Wunschvorstellung sein. Gott bewahre! Es war früher einfach so! Die Männer mussten sonntags Karten spielen, denn sie konnten nicht kochen, Frauen mussten kochen, denn sie konnten nicht Karten spielen. Normalerweise lösten sich diese Kartenrunden so gegen 12 Uhr mittags auf, denn die Männer wollten ihre Frauen natürlich nicht mit dem Essen warten lassen, das gewöhnlich um 12:30 Uhr auf dem Tisch stand. An diesem Sonntag blieb aber eine einzige Kartenrunde, bestehend aus drei Männern, sitzen und spielte weit über die gewöhnliche Zeit weiter. Ach ja, ein kleiner Bub, in etwa 8 Jahre alt, blieb auch noch im Lokal. Das Telefon im Rubensstüberl läutete Sturm! Zu dieser Zeit gab es noch keine Handys, aber jede Ehefrau hatte die Telefonnummer des Stammbeisls ihres Mannes. Das mit dem Anrufen funktionierte damals folgendermaßen: Läutete das Telefon, sah der Wirt fragend in die Runde der Männer, ehe er abhob. Fast gleichzeitig mit diesem fragenden Blick erhoben sich einige Hände, begleitet von den Worten: „I bin net do!“ und der Wirt wusste, dass er der betreffenden Ehefrau vorzulügen hatte, dass ihr Mann schon auf dem Weg nach Hause sei. Ich brauche, glaube ich, nicht zu erwähnen, dass Wirte damals bei Ehefrauen nicht sehr beliebt waren – heute übrigens auch nicht, obwohl es Handys gibt und die Männer nun selber lügen. Aber ich schweife ab. Es war ca. 13:15 Uhr, als die Eingangstüre des Rubensstüberl aufging und eine bös dreinschauende Frau das Lokal betrat, die in beiden Händen ein kleines Reindl hielt, das mit einem Geschirrtuch umwickelt war, beim Wirt vorbeiging, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen und besagtes Reindl mitten auf den Kartentisch stellte, an dem noch die drei Männer saßen und spielten. Die plötzliche Stille im Lokal konnte man hören! Die Frau sagte zu einem der spielenden Männer, der offenbar ihr Ehemann war: „So! Wennst schon nicht zum Essn heimkommst, kannst gleich dableibn und mit deine Hawara essn! Sie fügte noch an: „Sei froh, dass ich da das Reindl nicht aufsetz!“ Habe ich schon erwähnt, dass man die Stille im Lokal hören konnte? Der Ehemann der Frau verzog keine Miene. Er hob den Deckel des Reindls auf, sah kurz hinein, stellte fest, dass es sich bei der mitgebrachten Speise um ein Gulasch handelte, setzte den Deckel wieder auf, nahm die Karten, mischte und begann sie auszuteilen. Seine Frau war fassungslos über so viel Gelassenheit, sie keifte ihren Mann an: „Was is? Passt da was net?“ Worauf er nur erwiderte: „Du host de Semmln vagessn!“ und weiterspielte. Die Frau schnappte den kleinen Buben, der sich als ihr Sohn herausstellte, den der Vater zum Frühschoppen mitgenommen hatte und verließ augenblicklich das Lokal.

Ja, wie gesagt, manchmal dauert die Einleitung der Anekdote länger als die Anekdote selbst, aber so entstehen meine Beislgeschichten. Ich glaube diese Geschichte ereignete sich 1974, denn damals war ich 8 Jahre alt, der kleine Bub im Rubensstüberl war ich. Der Ehemann wird dann wohl mein Vater sel. gewesen sein und die, zugegeben berechtigterweise, bös dreinschauende Frau, war wohl meine Mutter sel. …
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72pizzi

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Re:Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #40 am: 29. Februar 2012, 10:18:47 »

 ;D  ;D  ;D

sehr schön erzählt ... und ja die Einleitung muss in dem Fall lang sein...
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Margaretner

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Re: Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #41 am: 08. März 2012, 12:32:23 »

Gast 1: "Wo gengan unsare gaunzn Fochorbeita hii, dass ma in Wien kaane hom? Ins Auslaund? I waaß net, oba so vüü Leit kennan de jo im Auslaund aa net brauchn!"
Gast 2: "Na oijo, des Auslaund is jo groß ... vüü greßa ois Östarreich!"
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72pizzi

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Re: Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #42 am: 08. März 2012, 13:03:45 »

 :lol:
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eligi

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Re: Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #43 am: 10. März 2012, 18:27:31 »

jaja, das wusste auch H.Gorbach  ;D
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Margaretner

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Re: Sprüche aus dem (Beisl) Alltag
« Antwort #44 am: 25. September 2012, 15:44:50 »

Gestern im Beisl:

Gast: "Heast, wia schreibt ma gaach Karussöö? Mit aan oda zwaa "S"
Kellner: "Mit zwaa "S" und mit zwaa "L"
Gast: "Wo warat 'n bei Karussöö auf amoi a "L" ?"
Kellner: "Schreib Ringlgspüü, du Trottl!"
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